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Lexikon

Cashback

Cashback ist eine Rückvergütung, bei der du nach einem Einkauf einen Teil des Kaufpreises zurückbekommst, meist über ein Cashback-Portal, eine App oder eine Kreditkarte.

Aktualisiert am . Mit KI-Unterstützung erstellt und von der Redaktion verantwortet (wie wir arbeiten).

Im Online-Handel läuft Cashback meist über Portale. Du startest den Einkauf dort, das Portal leitet dich über einen Partnerlink zum Shop weiter. Der Shop zahlt dem Portal für den vermittelten Kauf eine Provision, und das Portal gibt einen Teil davon an dich weiter. Technisch ist Cashback also Affiliate Marketing, bei dem der Käufer mitverdient.

So funktioniert es

Damit der Kauf dem Portal zugeordnet wird, muss das Tracking funktionieren, etwa über ein Cookie. Werbeblocker oder ein Wechsel des Browsers können das stören. Manche Portale bieten deshalb ein Browser-Plugin an, das Cashback beim Shop-Besuch anzeigt. Das Guthaben sammelt sich auf deinem Konto und wird ab einer Mindestsumme ausgezahlt, die je nach Portal verschieden ist. Was bei einer Rücksendung passiert, regeln die Bedingungen des Portals. Stiftung Warentest rät, Guthaben früh auszahlen zu lassen, weil auch ein Portal pleitegehen kann.

Als Nebeneinkommen taugt Cashback kaum. Es ist ein Rabatt auf Käufe, die du ohnehin machst. Wer etwas nur wegen des Cashbacks kauft, gibt mehr aus, als er zurückbekommt. Bezahlt wird außerdem mit Daten: Das Portal erfährt, wo du was kaufst. Lies deshalb die Datenschutzerklärung und die Regeln zu Auszahlung und Verfall von Guthaben.

Andere kleine Zuverdienste wie bezahlte Umfragen erklärt der Ratgeber Online-Umfragen, weitere Wege stehen im Bereich Nebeneinkommen.

Quellen

  1. Stiftung Warentest: Cashback-Seiten, von C&A bis Zooplus, diese Rabatte sind drin (Veröffentlichung vom 14.05.2018), test.de